E+C, 2016 © Carlo Cadosch

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Australienreise 2012
Australienreise 2016

Fahrt ins Hinterland
Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von Rosmarie und Horst. Die Fahrt geht ins Hinterland Richtung Kilcoy entlang vieler wunderbarer Seen. Da die Temperatur sehr hoch ist, entschliessen wir uns in Coolmunda zu übernachten. Das Highlight des Tages ist, dass wir endlich einen Namen für unseren Camper gefunden haben. MATILDA. Das pouläre australische Volkslied, waltzing Matilda, hat inzwischen einen Kultstatus erlangt. Es ist im Laufe der Jahre die "heimliche" Nationalhymne der Australier geworden. Es handelt von einem lustigen Swagman (Wanderarbeiter) der an einem Wasserloch sein Lager im Schatten eines Euklyptus Baumes aufschlug  etc. etc. Diese Lied sangen wir vor vier Jahren am Lagerfeuer im Outback am Uluru.
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Zu den Artesian Thermal Pools
Heute ist Australien Day, 26.Januar 2016. Wir werden heute wieder den Staat wechseln, von Queenland nach New South Wales. d.h. Die Zeit wieder eine Stunde vorstellen. Über Goondiwindi geht es zu den Artesian Thermal Pools in Moree. Bevor wir uns in den Thermalbädern verwöhnen lassen, wird noch grosse Wäsche gemacht. Danach tummeln wir uns in den unterschiedlich warmen Thermalbädern. Zur Feier des Australien Days grillen wir uns ein Angus Rinderfilet. Mmmmmh.  Nach dem Nachtessen geht es um 20.30 Uhr nochmals in den Pool.
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Lightning Ridge
Bevor wir in Moree die nächste Etappe beginnen, geniessen wir nochmals eine Erholung im Thermal Pool. Durch steppiges Outback geht die Fahrt Richtung Walgett. Unterwegs sehen wir die ersten Kangaroos und Emus. Plötzlich zieht eine heftige Gewitterfront mit starkem Wind auf. In Lightning Ridge beziehen wir unser Nachtlager. Bevor es nochmals richtig zu schütten beginnt, gehen wir noch kurz zu dem Noodle Field. Trotz grossem Einsatz von Carlo findet Elena trotzdem nichts. Es regnet die ganze Nacht hindurch. Eine Bewohnerin von Lightning Ridge erklärt uns, dass sie um den Regen sehr froh sind, da es hier nur etwa drei mal im Jahr Regen gibt. Da es so nass und lehmig ist, beschliessen wir die vorzeitige Abfahrt. Der Ranger erklärt uns noch, dass es über Nacht 15mm geregnet hat und das sehr viel für diese Region ist.
Anstatt direkt nach Walgett zu fahren zweigen wir nach Cumborah ab. Über eine Stunde begegnet uns kein Auto. Cumborah selber wirkt wie eine verlassene Geisterstadt. Dann geht es an Walgett vorbei bis nach Coonamble zum River Site Caravan Park.

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Gewitterfront und Elenas Supertag
Von Coonamble aus geht es Richtung Dubbo. In Gilgandra einem alten, sehr gepflegten Städtchen gibt es einen Kaffeehalt. Auf der Weiterfahrt werden wir von einer Gwitterfront verfolgt. (siehe Bilder) Unser Nachlager schlagen wir am Lake Buurendong auf. In diesem Fischerparadies würde Marios Herz Sprünge machen. Auf dem Campground hat es Hasen und nicht weit entfernt von unserem Camper hüpfen die Kangaroos vorbei.
Elenas Supertag:
Man beachte, bevor man in Australien auf die Toilette geht, sollte gespült, der Deckel und der Ring gehoben werden, sonst kann es zu grossen Spinnenüberraschungen kommen  -  gäll Elena!!!
Man beachte, auch wenn die Kangaroos noch so nahe beim Camper vorbeihüpfen und die Aufregung sehr gross ist, gehört in jeden Fotoapparat eine Speicherkarte  -  gäll Elena!!!
Man beachte, wenn auf einem Campground, was eher selten vorkommt, 20 Cents für die warme Dusche verlangt wird, müsste man daran denken, bevor man eingeseift unter der kalten Dusche steht  -  gäll Elena!!!
Nach diesen lehrreichen Missgeschicken marschieren wir zu dem Lion Island Lookout wo wir noch einigen Kangaroos begegnen. Danach sitzen wir gemütlich vor dem Camper bis eine rabenschwarze Wolke mit einem Regenguss uns in den Camper zwingt.
Am Morgen fahren wir zum Burrendong Botanic Garden & Arboretum. Für jeden Botaniker ein absolutes Muss.
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verschiedene Stationen
Durch Mumbil, Stuart Town und Million Crek geht die Fahrt nach Canowindra. Auch dieses Städtchen ist uralt aber wunderschön. Von Canowindra führt uns die Fahrt durch das Hinterland nach Cowra. In Cowra finden wir einen absolut genialen Holiday Park. Dieser wurde auf dem Gelände einer alten Railway Station aufgebaut. Viele Requisiten und Gebäude erinnern an diese Zeit. Duschen und Toiletten in einer alten Bahnhofshalle, einfach genial. Kaum beim Camper zurück, nach einer Abkühlung im Pool, werden wir von Phill dem Besitzer persönlich begrüsst und für den Abend in der alten Wartehalle zu Musik, Drinks und Gesprächen zum gemütlichen Beisammensein eingeladen. Eine ganz tolle Stimmung. Am nächsten Morgen kommt Phill vorbei um sich zu verabschieden, denn er muss zur Arbeit. Während dem Frühstück nehmen die Vierjahreszeitler, die ohne uns immer noch den Abend bei Bergamins geniessen, Kontakt über Skipe mit uns auf, was uns natürlich riesig freut. Bevor die Fahrt weitergeht, beschliessen wir in Cowra den Japonese Garden zu besuchen. Es erwartet uns eine wunderschöne gepflegte Anlage, welche wir in Ruhe geniessen können. Raffa und Christian, ihr könnt euch auf Japan freuen.
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Canberra
Nach einer Nacht mit Dauerregen auf dem Alivio Tourist Park in Canberra und merklich kühleren Temperaturen, fahren wir zuerst zum Telstra Tower. Dieser liegt im Waldgebiet im Nebel und ist kaum sichtbar. Wir sind morgens um zehn die ersten und einzigen Besucher. Da wir nun schon hier sind, entschliessen wir uns trotzdem hochzufahren und hoffen dass sich die Wolken ein wenig verziehen. Korrektur für alle die von hier oben eine Postkarte erhalten haben, der Tower hat nicht eine Höhe von 870 Meter sondern liegt 870 Meter über Meer und hat eine Höhe von 195 Meter. Trotz nicht so guter Sicht geniessen wir den Ausblick. Ein Muss in Canberra ist natürlich ein Besuch des Parliamenthouse.
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Fahrt durch die Snowy Mountains
Nun geht es drei Tage durch die Snowy Mountains. Wir fahren ein Stück durch den Namadgi NP Richtung Cooma, wo wir auf dem Snowy Mountains Tourist Park übernachten. Auf dieser Strecke treffen wir wieder viele tote Kangaroos an. Am Abend sitzen wir mit einem jüngeren Farmer Ehepaar und ein älteres Ehepaar aus Australien gemütlich am Lagerfeuer unter sternenklarem Himmel. Am nächsten Tag besuchen wir in Jindabyne Miss Heidi's Teahouse. In einem nachgebauten österreichischen Chalet werden wir von einem ältern Auswandererehepaar mit Kaffee und Apfelstrudel verwöhnt. Dazu gesellen sich fünf ältere Damen, welche gebrochen Deutsch sprechen und es sich herausstellt, dass die eine ihren 93. Geburtstag hier feiert. Natürlich gratulieren wir ihnen mit Grüssen aus der Schweiz und schon sitzen wir am Tisch und sie erzählen uns, dass sie im Jahre 1952 von Deutschland mit ihren Männern in die Snowy Mountains ausgewandert sind. Auf der Weiterfahrt durch ernennen wir Thredbo zum neuen Skigebiet von Graubünden. Die Snowy Mountains bieten viel sehenswertes von der Natur her wie auch eindrückliches aus der Tierwelt s.Bild Tiger Snake. Seit wir diese getroffen haben, sind wir um einiges vorsichtiger mit unseren spontanen Kurzbuschwanderungen in FlipFlops geworden
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immer noch Snowy Mountains
Heute Morgen kommen wir kaum von unserem Caravan Park weg. Immer wieder werden wir in längere Gespräche verwickelt. Dies begann schon gestern Abend in der Camp Kitchen mit 3 australischen Ehepaaren in unserem Alter. Sehr lustig gewesen. Unser Ziel ist der Weg an die Küste. Dieser führt uns über den modernsten und teuersten Ski Resort und den besten Langlaufloipen Australiens. Die Ortschaft Falls Creek zieht im Winter scharenweise Städter aus Melbourne an, welche die Fahrzeit von viereinhalb Stunden für ihr Skivergnügen auf sich nehmen. Falls Creek liegt auf 1780 Meter und als wir aussteigen sind es gerade einmal 12.5 Grad. Auf der Gread Alpine Road fahren wir längere Zeit durch den kurvigen Alpine NP. welcher teilweise noch höher als Falls Creek liegt. Im Moment haben wir genug Gebirge gesehen und es zieht uns wieder an die Küste.
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Geburtstag und Hochzeitstag
An der Küste entlang über Golden Beach, Seaspray fahren wir bis zum Historic Port Albert, Gippsland's oldest Port est. 1841. Doch weil uns der Wind fast wegbläst, geht die Fahrt weiter bis nach Toora.
Nun ist es soweit. 6.Februar 2016 ein AHV'ler mehr in unserer Runde!! Die Küstenfahrt entlang Mornington Peninsula führt uns hinunter bis nach Sorento (aber nicht Italien). Dort nehmen wir das Fährschiff und überqueren den Port Phillip Bay nach Queenscliff. Da dort aber ein riesiges Oldtimer Autotreffen stattfindet, geht es nach Belmont bei Geelong. Am Abend feiern wir den Geburtstag von Elena und unseren Hochzeitstag bei einem feinen Essen im Hotel Belmont.
Die nächste Station ist Tasmanien und da wir die Internetverbindung dort nicht kennen, müsst ihr euch möglicherweise ein wenig gedulden.
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