E+C, 2016 © Carlo Cadosch

Ningaloo

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Australienreise 2012
Australienreise 2016


Meet Margaret and Mike in Perth
Heute fahren wir zu Margaret und Mike nach Hause. Dort werden wir herzlich empfangen. Im schönen Garten geniessen wir den Apero und erzählen von unseren bisherigen Reiseerlebnissen. Am späteren Abned stellt sich Mike an den Grill und wir werden mit einem vorzüglichen BBQ (mit Härdöpfelsalat) verwöhnt. Nach einer komfortablen Nacht im Guestroom, geht am nächsten Morgen unsere Reise mit dem Camper weiter. "Uff Wiederluege Margaret und Mike". Über den Indian Ocean Drive fahren wir bis nach Jurien Bay. Nach der Übernachtung in Jurien Bay geht es teilweise über den Brand HWY nach Port Danison. In Greenough sehen wir auf einem Feld einen Leaning Tree (schiefen Baum). Diese Bäume werden duch kräftige Südwinde sehr stark gebeugt und liegen teilweise förmlich am Boden.
In Geraldton wo wir übernachten, machen wir einen Strandspaziergang und  erleben einen unglaublich schönen Sunset. Unser nächster Besuch ist bei Madelaine/Zipfel in Northampton, eine frühere Pfadikollegin aus Basel. Sie ist vor vielen Jahren ausgewandert und, durch die lange Freundschaft mit Monika, weiterhin mit der Schweiz verbunden. 
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Kalbarri NP
Am 3. April fahren wir in den Kalbarri NP.  Nach der Registrierung, um in den Park zu gelangen, wo es um 10 Uhr am Morgen bereits 33 Grad hat, geht es zum Natures Window. Dort bewaffnen wir uns mit Fliegennetz da es durch die grosse Hitze im Outback von Fliegen wimmelt. Diese Viecher suchen sich immer nur Augen, Ohren, Nase oder Mund aus was sehr unangenehm ist. Der Walk zum Natures Window ist sehr grenzwertig da sich die Hitze in den Felsen staut. Um 13 Uhr sind es bereits 37 Grad und es werden immer mehr. Der nächste Punkt ist Inyaka Wookay Watju (West Loop Lockout). Die Hitze nimmt weiter zu, um 15 Uhr 41 Grad und den Fliegen gefällts. Nach weiteren Besichtigungen und kleineren Walks geht es bei grosser Hitze durchs Outback weiter zum Billabong Roadhouse.
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Entspannung in Coral Bay
Beim Tropic of Capricorn hat es bereits 38 Grad. Bei grosser Hitze geht es auf dem North West Coastel HYW weiter durch das Outback Richtung Coral Bay. In Coral Bay verbringen zwei Tage mit Baden und relaxen. Wir treffen beim Baden in der glasklaren Bucht einen Sting Ray (Stachelrochen). Er befindet sich im flachen Gewässer der Bucht wo Elena fast auf ihn draufgetreten ist. Entspannt geht es zur nächsten Station.
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Cape Range NP
In Exmouth / Ningaloo Reef werden wir 5 Tage verbringen. Am ersten Tag begeben wir uns an den Pool und am Abend geniessen wir bei Phillip und Alena ein vorzügliches Curry Gericht. Jeden Mittwochabend gibt es bei ihnen am Hippie Wägeli einen Curryabend mit Musik und guter Stimmung. Der nächste Tag führt uns in den Cape Range NP und wir begeben uns auf den Yardie Creek Walk und Yardie Gorge Trail. Da der Wind stetig bläst ist die grosse Hitze erträglich. Am hintersten Punkt angekommen, werden wir wieder einmal für unseren Aufstieg mit einer tollen Aussicht belohnt. Die roten Felsformationen des Yardie Creek sind ebenso beeindruckend. 
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Ningaloo Reef
Die nächsten Tage führen uns immer wieder in den Cape Range NP wo wir verschiedene Buchten besuchen und kleinere Walk's unternehmen. An der Turquoise Bay versuchen wir uns im Schnorcheln. An der Janzs Bay gehen wir im glasklaren Wasser schwimmen und können dabei eine Riesen Turtle erblicken. Wie ein Sehrohr  streckt sie ihren Kopf immer wieder suchend aus dem Wasser. Die Mangrove Bay unterscheidet sich durch ihre grüne Vegetation total von den anderen Bay's. Sie ist das Paradies für diverse Vogelarten und somit vor allem für Ornitologen sehenswert. An einem besonderen Tag treffen wir auf Kangaroos, Emus und einen Goanna. Die grosse Hitze hier oben kann lässt sich durch den ständigen Wind vom Meer einigermassen ertragen.
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Outback
Nach einer letzten, sehr heissen Nacht in Exmouth, geht unsere Reise wieder südwarts. Unsere Pläne bis nach Broome und in den Karijini NP zu fahren, haben wir verworfen, da uns die Einheimischen wegen der grossen Hitze abgeraten haben. Die erste Etappe führt uns zu der Outback Bulara Ranch. Diese Ranch wird durch Frauen bewirtschaftet, (von Komfort keine Rede). Weiter geht es durch das rote Outback bis wir auf einen sehr grossen Goanna treffen. Elena verfolgt ihn durch die Steppe mit dem Fotoapparat. Das Resultat, einige sehr gelungene Fotos. Die Gegend ist absolut faszinierend, doch sind wir froh, als wir gegen Abend in Carnarvon ankommen. Wir haben das grosse Glück, weil an diesem Abend in der Camp Kitchen ein gemütliches Beisammensein mit einem super Dinner stattfindet. Am nächsten Tag besuchen wir in Carnarvon das Space und Technology Museum. Diese Station war ein wichtiger Teil bei der ersten Apollo Mondlandung. Am Abend sitzen wir mit nochmals mit Michaela und Greg zusammen in der Camp Kitchen.
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Besuch bei Prince Leonard I
Die Weiterfahrt führt uns zu einem Unikat in der Australischen Geschichte, zum "Principality of Hutt River". Dies ist ein eigener Staat in Australien welcher von His Royal Highness Prince Leonard I gegründet wurde. Für die Ein- und Ausreise erhält man einen Stempel in den Pass. Wir dürfen das Anwesen besichtigen und Prince Leonard begrüsst uns persönlich mit Handschlag. Weiter geht es nach Geraldton. Dort erleben wir wieder einen sensationellen Sonnenuntergang. Diesen geniessen wir mit dem Schweizer Ehepaar Rita und Peter. Sie befinden sich auf Weltreise. Das abendliche Ritual in der Camp Kitchen findet zusammen mit einem australischen Ehepaar aus Adelaide sowie Maria und Joe aus dem Kanton Luzern statt. Wieder geht ein interessanter Tag zu Ende. Durch das Landesinnere fahren wir Richtung Moora und es ist unglaublich. Im Nirgendwo treffen wir nach Wochen wieder auf die Engländer Anne und Malcom. Die herzliche Begrüssung sowie das Zusammensitzen an diesem Abend spricht für sich! In Cervantes machen wir grosse Wäsche und begeben uns mit unserem Apero zum Sunset ans Meer.
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Im Süden von Westaustralien
Da wir unsere Route wegen der grossen Hitze geändert haben, geht es nun abwärts nach Südwestaustralien. Dort beginnt bereits der Herbst, was morgens und abends spürbar wird. Die letzten Wochen werden wir nun gemütlich in dieser Region verbringen. Eine unserer Stationen ist der Serpentine NP wo wir uns auf den Weg zu den Falls begeben. Bei der Rückkehr auf den Parkplatz begrüssen uns Kangaroos. Die lange Fahrt durch den NP zeigen uns die grossen Schäden welche die letzten Buschbrände hinterlassen haben. In Gracetown campieren wir auf einem Natur Campground im Wald. Hier treffen wir auf Kookaburras, Kangaroos sowie auf ein wildes Huhn, welches von uns Olga genannt wird. In dieser Nacht schläft Olga hinter unserem Camper und hinterlässt ihre Spuren. Am nächsten Tag geht der Weg an der Küste entlang in den Beedelup NP. Dieser Walk ist sehr eindrücklich und abenteuerlich, da er uns über eine Hängebrücke führt. Eine äusserst wackelige Angelegenheit.
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Windy Harbour
22. April 2016. Die nächsten Tage fahren wir durch die immensen und faszinierenden Kariwälder. Von Northcliffe aus geht es durch den D'Entrecasteaux NP, an einen der südlichsten Zipfel von Westaustralien. Auch hier sind wieder grosse Schäden von den Buschfeuern sichtbar. Zwei Australier erzählen uns, dass vor eineinhalb Jahren weitausgebreitete Feuer grosse Teile der NP's verwüstet haben. Durch die Sanddünen spazieren wir hinab zum Salmon Beach. Eine riesige Bucht, mit sehr starker Brandung und toller Kulisse lässt Elena's Fotoapparat nicht zur Ruhe kommen. Für alle passionierten Fischer ist es hier unten ein Paradies. Wir können beobachten wie die Fischer in kürzester Zeit 5-7 Kilo schwere australische Lachse aus der Brandung ziehen. Durch die Kariwälder geht es bis zum Diamond Tree Lookout. Dort versucht sich Carlo im Baumklettern. Doch da nichts gesichert ist, verzichtet er bis auf die Höhe von 52 Metern raufzuklettern. Von einem Ranger erfahren wir, dass wir nicht in den Shannon NP gehen können da dieser wegen der Buschfeuer immer noch geschlossen ist. Auf unserer weiteren Fahrt werden wir selber Zeuge eines kleineren Feuers, welches aber vermutlich von einem Farmer entfacht wurde. Also hoffentlich alles  unter Kontrolle. Eine Picknick Pause verbringen wir, nachdem wir das Städtchen Donnybrock "Home of Granny Smith Apples" durchfahren haben, beim Iron Stone Gulli.
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Frühherbst im Südwesten
Die Temperaturen hier im Südwesten Australien's sind morgens und abends schon recht kühl. Deshalb entschliessen wir uns, Step by Step Richtung Perth zu fahren. In Bunburry quartieren wir uns noch für ein paar Tage ein und machen von dort aus noch kurze Ausflüge. Wir spazieren durch die nahegelegenen Mangroven, schauen am Meer den Fischern zu und können noch drei Delfinen beim "Wellenreiten" zuschauen. Bei unserer Weiterfahrt nach ein paar Tagen fahren wir durch den Yallgrorup NP wo wir wieder einmal die enormen Schäden des letzten Buschfeuers im November 2015 erblicken können. Am Preston Beach beobachten wir die gewaltige Brandung des Meeres, hervorgerufen durch den Herbststurm der letzten Nacht. In Perth angekommen quartieren wir uns wieder im Karrinyup Water Resort für die letzten Tage in Australien ein. Am Abend treffen wir uns mit Marie-Anne, eine gute Freundin von Raffaella, zum tailändisch Essen. Die nächsten zwei Tage verbringen wir mit Shopping, Besichtigungen etc. Dafür mit fahren wir mit dem Zug nach Perth City sowie nach Freemantle. Bei Margaret und Mike in Parkwood geniessen wir nochmals ein gemütliches Zusammensein. Am 4. Mai 2016 heisst es entgültig Adieu Australien. Bevor wir Matilda five zurückbringen, verabschieden wir uns von Rita Tobler sowie dem Ranger Denbie. Es war wieder eine schöne und  beeindruckende Reise.
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